4.1.7 Temporäre Maßnahmen und künstlerische Formate
¶ 1 Leave a comment on Absatz 1 4 Aktionen wie Sommerfußgängerzonen bzw. temporäre Spiel- und Nachbarschaftsstraßen sind gut geeignet, den Straßenraum versuchsweise neu erlebbar zu machen und unterschiedliche Nutzungsgruppen ins Gespräch zu bringen. Auch Formate, die nicht auf quantitative Ergebnisse abzielen, etwa künstlerische Formate, können Zielgruppen erreichen, die sonst in Wort und Schrift nicht erreichbar sind (bspw. Kinder).1

¶ 2 Leave a comment on Absatz 2 0 Die folgende Abbildung gibt einen Überblick über die skizzierten Partizipationsformate. Für den Zielstandard ist eine lokal passende Kombination von Formaten aus allen vier Stufen.
| Informierende Formate | Konsultierende Formate | Kooperative Formate und Vernetzung | Temporäre Formate |
| Information per Banner und Website | Stakeholder-Vernetzung | Nachbarschaftsräte | Temporäre Maßnahmen |
| Town-Hall-Meeting | (Mobile) Anlaufstellen | Projektschmiede | Künstlerische Formate |
| Online-Beteiligung | |||
| Nachbarschafts- spaziergang | Gezielte Stakeholderansprachen |
- Letz, Sabine/Gittner, Julika (2025) ↩︎
Aktualisierte Fassung 26.01.2025:
Auch Formate, die nicht auf quantitative Ergebnisse abzielen, etwa künstlerische Formate, können Informationen für zunächst nicht am Thema interessierte Personen zugänglicher kommunizieren und Zielgruppen erreichen, die sonst in Wort und Schrift nicht erreichbar sind (aufgrund von Alter, Sprachkenntnissen, Interessen).
Ergänzen (Aktualisierung 26.01.2026):
Besonders geeignet:
Um Menschen anzusprechen, für die andere Formate unzugänglich sind (z.B. Kinder)
Um Informationen, Fragen und Qualitäten von Superblocks erfahrbar zu machen.
Durch Mitmachen an interaktiven Künstlerischen Formaten können Kümmerer*innen aktiviert und vernetzt werden.
Zu beachten:
Künstlerische Formate müssen mit der Verwaltung zuvor gut abgestimmt sein, um z.T. unterschiedliche Erwartungen zu synchronisieren und Verständnis für Zusammenarbeit zu schaffen.
Künstlerische Formate müssen auf Teilnehmer*innen (wer soll erreicht werden?) abgestimmt sein und sollen andere Formate meist ergänzen bzw. spielerisch Aufmerksamkeit auf diese lenken.
Sie können aber auch selbst als Format zur Informationsgenerierung genutzt werden. Die Rolle ist (wie bei allen Formaten) im Beteiligungsprozess zuvor klar zu definieren.
Um Frustration zu vermeiden, ist zuvor klar zu definieren ob und wie Feedback der Beteiligten in die Planung aufgenommen werden kann.
Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Formaten:
Künstlerische Formate können Informierende, Konsultierende, Kooperative und Vernetzungs- und Temporäre Formate begleiten.
Es sollte heissen: Abb.L.2: Copyright Julika Gittner, Foto RIFS@GFZ/Dariia Hryb
Danke für den Hinweis! Hast du evtl. Fotos, die du der Community lizenzfrei zur Verfügung stellen kannst? Das wäre ideal für die Verbreitung. Unsere Fotos haben wir dafür bei https://qimby.net/ eingestellt.