5.1 Changing Cities e.V.
Innerhalb von sechs Jahren hat Changing Cities Superblocks zu einer Bewegung gemacht, die bundesweit Nachbarschaften aktiv werden lässt und Politik und Verwaltung auffordert, Städte endlich wieder zu Orten zu machen, in denen es sich gut und sicher leben lässt. Egal ob Kiezblocks in Kreuzberg, Superveedel in Köln oder Wiener Supergrätzl – ausgehend von Berlin unterstützen wir seit 2019 Initiativen dabei, verkehrsbelastete Straßen zu sicheren und lebenswerten Orten zu machen. Dabei helfen wir Menschen aus allen möglichen Städten, sich auf den Weg zu machen, gemeinsam mit Nachbar*innen und Verwaltungskolleg*innen aus ihren Städten wieder Orte zu machen, in denen Menschen gut miteinander leben und sicher verkehren können. Für Sie und Euch gibt es die ESu!
Denn egal ob Bürger*in, Stadträt*in oder Planer’in in der Verwaltung – wer den Mut und die Courage hat, unsere Städte besser zu machen, soll sich auf uns, unsere Erfahrung und den Austausch mit bald 100 begleiteten Initiativen verlassen können. Dafür stellen wir Euch neben der ESu viele weitere in der Praxis bewährte Materialien und Tools zur Verfügung:
- How To Superblock: für Menschen, die eine Superblock-Initiative gründen wollen
- Superblock-Gutachten: für Initiativen und Verwaltungen, die sich juristisch informieren wollen
- Regelmäßige Sprechstunden und Vernetzungstreffen
- Kurze Videos und anpassbares Material für Social Media und Flyer/Poster
- Unsere App zur Zählung von Durchgangsverkehr
- Konferenzen zum bundesweiten Austausch
- Der Changing Cities Newsletter, der Euch über alle weiteren Entwicklungen informiert.
Dass wir Euch diese und die ESu als erstes deutschsprachiges Standardwerk für Superblocks kostenlos anbieten können, ist nur möglich, weil die Mitwirkenden ihre vielen Arbeitsstunden ehrenamtlich erbringen. Danke, dass Ihr seit 2023 an der fachlichen Ausarbeitung mitgearbeitet habt – und die ESu in mittlerweile fünf Fachgruppen voranbringt.
Doch so ehrlich müssen wir sein: Auch mit noch so vielen ehrenamtlichen Stunden wäre die ESu nicht möglich, ohne die Koordination und Unterstützung eines festen und bezahlten Teams, an das sich Initiativen und Interessierte verlässlich wenden können, das die Beratung und Weitergabe von Wissen möglich macht.
Changing Cities finanziert einen großen Teil seiner Arbeit durch die vielen kleinen und größeren Spenden unserer Fördermitglieder. Egal ob 5 oder 500 € im Monat – in der Summe der vielen Einzelnen macht Ihr die Arbeit bei Changing Cities erst möglich. Dazu kommen auch Förderungen von Stiftungen und anderen Stellen, die wir in unseren Jahres- und Finanzberichten transparent darstellen.
Dafür möchten wir uns herzlich bedanken – und freuen uns über jede weitere Unterstützung. Ihr wollt den Superblocks-Diskurs weiter voranbringen?
- Macht mit im FGSM-Team, schreibt uns einfach an superblocks@changing-cities.org
- Unterstützt uns als Fördermitglied.
Aber das ist immer noch nicht alles. Wir bieten Workshops, Fachseminare und Exkursionen an: für alle und speziell auch für Verwaltungen. Anfragen können an fgsm@changing-cities.org gestellt werden.
Aktuelle Kommentare zu diesem Dokument
Februar 27, 2026 um 6:18 a.m.
I.4 sollte dringend raus, zumindest das Bild. Dies ist keine sichere Radverkehrsführung (keine bauliche Trennung, sogar Parken rechts des Radverkehrs) – und auch für den Bus ungünstig. Das Bild verdeutlicht doch, dass hier ausreichend Platz für bessere Lösungen wäre, es aber eine total autokonzentrierte Lösung ist
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Februar 27, 2026 um 6:15 a.m.
Ich finde 2f wichtig, da der verbleibende Kfz-Verkehr damit verstetigt, d.h. flüssiger und sicher wird. Davon profitiert auch der Kfz-Verkehr selbst.
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Februar 27, 2026 um 6:07 a.m.
2b. würde ich deutlich positiver formulieren/ergänzen, in etwas “ durch die höhere Flächeneffizienz profitieren auch Gewerbe, da bei gleichen Flächen deutlich mehr Umsatz möglich wird“
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Februar 27, 2026 um 6:02 a.m.
Sollte Wirtschaftlichkeit nicht etwas weiter gefasst werden? Ein Hauptproblem des Autoverkehrs ist doch seine gravierende Flächenineffizienz und damit Ressourcenverschwendung. Durch weniger Autoverkehr und -stellplätze wird auch vielmehr Umsatz auf der gleichen Fläche möglich.
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Februar 27, 2026 um 6:00 a.m.
Dies könnte helfen, den Beharrungskräften zu verdeutlichen, dass dies nichts komplett neues ist, sondern auch so in Deutschland schon mit ähnlichen Ansätzen realisiert wurde und zu den deutschen Regelwerken passt
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Februar 27, 2026 um 5:58 a.m.
Wäre es nicht hilfreich aufzuführen, dass das auch in Deutschland nichts neues ist und oftmals schon in den 1970/80er Jahren mit ähnlichen realisiert wurde, wenn auch nicht so umfassend, wie z.B. in Berlin im Gräfe- oder Crellekiez?
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Februar 27, 2026 um 5:53 a.m.
Hierfür gibt es einfache und bewährte bauliche wie technische Lösungen
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Februar 27, 2026 um 5:53 a.m.
Ich finde es wichtig, dass der ÖPNV nicht nur am Rande verkehrt, sondern zentral in angemessener Geschwindigkeit. Dies ist z.B. ein Houten ein Problem, dass bei der Konzeption vergessen wurde. Nun wird versucht, dem mit Kleinfahrzeugen nachzukommen. Aufgrund der Netzstruktur ist dies aber sehr umständlich und aufwändig. Ein ähnliches Problem gibt es bei der Planung des Schumacher Quartiers. Dort hat die Verwaltung – entgegen der klaren Empfehlung der (von mir mit betreuten Machbarkeitsstudie) die Tram außen entlang am Schumacher-Damm (und nicht zentral, wie z.B. in Vauban) bevorzugt, was zu deutlichen Nachfrageeinbußen im ÖPNV führen wird und damit zu mehr Autofahrten.
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Februar 27, 2026 um 5:48 a.m.
Vielleicht dazu ein Satz wie „In den Superblocks steht der Aufenthalt im Vordergrund und die Flächenaufteilung wird darauf ausgelegt“
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Februar 27, 2026 um 5:45 a.m.
Es könnte doch ein Absatz ergänzt werden, welche Begriffe das Gleiche meinen
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